Klima-Pilotprojekt Hamburg 7s vom DOSB gefördert
Im Rahmen des Projekts „Klima wandelt Sport“ werden von DOSB und Bundesumweltamt drei innovative Pilotprojekte gefördert, die konkrete Ansätze zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Sport entwickeln. Neben einem Projekt aus dem Badminton und einem aus dem Orientierungslauf zählen auch die Hamburg 7s als Pilotprojekt für resiliente Outdoor-Veranstaltungen dazu.
Bereits bekannt ist, dass Rugby Deutschland gemeinsam mit der Hamburger Agentur green4sports – als Erweiterung zu dem bereits seit Jahren bestehenden Nachhaltigkeitskonzepts im Rahmen der Hamburg 7s – jetzt auch ein übertragbares Klimaanpassungskonzept für Outdoor-Sportgroßveranstaltungen entwickeln wird. Hintergrund sind zunehmende Extremwetterereignisse wie Hitze, Starkregen und Stürme, die bereits in den vergangenen Jahren Auswirkungen auf das Turnier hatten. Auf Grundlage von Klimadatenanalysen und Szenarien werden konkrete Maßnahmen für die Bereiche Sportstätten, Umwelt und Gesundheit entwickelt. Dazu zählen unter anderem Schutzmaßnahmen bei Extremwetter, klare Kommunikationsstrukturen sowie die Einrichtung einer klimabeauftragten Person. Ausgewählte Maßnahmen werden direkt bei der Veranstaltung erprobt und evaluiert. Ziel ist ein praxiserprobtes Modell für resiliente Sportevents.
„Die Pilotprojekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig der organisierte Sport auf die Herausforderungen des Klimawandels reagiert. Genau diese Bandbreite ist entscheidend, um tragfähige Lösungen zu entwickeln“, so Projektmanagerin Susanna Hinn vom DOSB. „Ich hoffe sehr, dass diese Projekte weitere Verbände dazu motivieren, sich ebenfalls auf den Weg zu machen und eigene Konzepte zu entwickeln.“


